„Hier ergab sich bedingungslos eine Abordnung der obersten Repräsentanten der Handelsmetropole Kurz der terwockschen Armee und ihrem Oberbefehlshaber OBI Ezzfrack mit sämtlichen Streitkräften.“

Kurz gehörte nun den Terwock.

Es war vollbracht.


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Einundvierzig Tage waren seit ihrem Aufbruch aus Akuzike vergangen, drei seit dem sie Zeugen des Massakers von Ambusil geworden waren. Falk, Lena und ihre Essdin Begleiterin Brigida Marumafundru waren im Rücken der terwockschen Kavallerie dieser gefolgt und waren nun sie auf Schleichwegen dabei, sich an dem sich weit und breit in der Fläche ausbreitenden Mühlendorf Parquesan vorbei zu mogeln.

Diesmal wurden sie nicht Augenzeugen der dort stattfindenden Gräueltaten, sondern hörten erst viel später davon.


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Auszug aus den >Kernwelt-Chroniken der Kalaá-Detektei<

In Parquesan kam es zu einem Pogrom, ganz nach den Wünschen von Ibo dem Terwock-König. Parquesan sollte zum Hauptquartier der Terwock im Süden werden. Wiederum gingen sie mit äußerster Brutalität zu Werke, wie um jeglichem Widerstand, jeglicher zukünftiger Opposition oder gar dem Bilden von Partisanenbanden deutlich anzuzeigen, was in diesen Fällen die Konsequenz sein würde.

Am Tage ihrer Ankunft trieben die Terwock-Reiter die Bevölkerung des Ortes auf dem Marktplatz zusammen. Nachdem einzelne Opfer bereits dort misshandelt und umgebracht worden waren, wurden die restlichen Essdin in eine außerhalb des Ortes gelegene Groß-Scheune getrieben und dort bei lebendigem Leibe verbrannt. Ehe die Terwock die Scheune anzündeten, zwangen sie einige Männer zu makabren Turnübungen und anderen Erniedrigungen. Die Eingepferchten hatten zum Beispiel im Chor zu singen:

´Wir sind ein dreckiges, dummes Bauernvolk und müssen weg! ´