OBI Ezzfracks Plan sah im Weiteren vor, das Drehbrücken-Tor zu un-terminieren, das ihm die schwächste Stelle in den Befesti-gungsanlagen der Stadt zu sein schien. Hierbei wurden von den Pionieren der Festungskampf-Kompanie, FKPKK250, erst einmal unterirdische Stollen bis unter die Befestigungsanlagen des Gegners gegraben. Nach Fertigstellung wurden die abstützenden Holzbalken entweder in Brand gesetzt oder an Seilen herausgezogen. Dadurch brachen die Stollen ein und die darüber liegenden Mauern und Gebäude stürzten in sich zusammen oder wurden stark beschädigt.

Außerdem erfolgten mehrere Versuche zur Unterminierung der Stadt-mauern von Kurz, während die Soldaten des Eroberungs-Bataillon-Kurz, EBK1000, zur Ablenkung permanent Angriffe auf die Stadttore unternahmen. Sie verwickelten vor allem die Besatzung des großen roten Doppel-Turm-Tores in Kämpfe, immer darauf Bedacht möglichst keine Verluste zu erleiden.

Als den Obs klar wurde, dass die Terwock ihre Verteidigungsanlagen zu unterminieren versuchten, wurden, um diese feindliche Grabungen frühzeitig zu erkennen, in den Häusern nahe der Stadtmauer Wasserbottiche aufgestellt. Der sichtbare Wellenschlag des Wassers signalisierte die Erschütterungen verursacht durch die unterirdische Annäherung der Terwock. Die durch Freiwillige der Gilden verstärkte Stadtbesatzung grub sich den Terwock entgegen, wobei man nach einiger Zeit auf die Pioniere der terwockschen Festungskampf-Kompanie stieß. Es entbrannten unterirdische Kämpfe, bei denen es zu zähem, gespenstischem Hieben und Stechen in den kaum befestigten, provisorischen, halbdunklen Tunneln kam. Bei diesen Auseinandersetzungen gewannen die besser gepanzerten Aggresso-ren nach einiger Zeit die Oberhand und es gelang ihnen die wichtigsten Verteidigungsanlagen, Türme und Feste einzunehmen. In Folge zogen sich die Obs in die erste Häuserreihe zurück. Es kam zu erbitterten Kämpfen von Haus zu Haus. Die Verteidiger errichteten Palisaden hinter den Breschen, die die Terwock in ihre erste Verteidigungslinie gerissen hatten. Sie nahmen die Pflastersteine hoch und hoben Gräben aus und bildeten dichte Formationen aus ihren Pikenieren. Ihre Piken waren kleine Ob-gerechte Spieße. Etwa 3-4 Yards lang. Für die Obs war das eine zivile Stichwaffe zu Jagd- und ab und an Kampfzwecken. Diese hatten allerdings kaum Ähnlichkeit mit den wahrhaftigen Piken der militärisch ausgerichteten Terwock.