Die Aktion

Kapitel 1

„Der Schlag“

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„Unser Hauptaugenmerk liegt dabei aber auf Kurz!“,

hatte OBI Ezzfrack, Oberbefehlshaber der Infanterie der Terwock, da-mals bei der großen Konferenz in Im gesagt.

Und wie gesagt so getan. Mit 2500 Mann war er, auf Signal des Kö-nigs, Ibo 001, nach der raschen nur einen Tag währenden Besetzung Sipos, auf dem Kurzweg nach Südwesten marschiert.

ach Kurz. Dieser größten, reichsten und fettesten Stadt Kernwelts. Und da eine militärische Eroberung zwar außer Frage stand, aber wohl nur unter schwerster Beschädigung der Stadt und ihrer Substanz erfolgt wäre, hatte man sich dort für eine Belagerung entschieden und war entsprechend gerüstet. Das dafür nötige Gerät und die dafür nötige Anzahl an Truppen hatte man zusammengestellt.

Zeit spielte keine Rolle. Besser gesagt, sobald SKI Melkak, der Stadt-kommandeur von Im, die Seeblockade mit seinem Schiffen eingerichtet haben würde, würde die Zeit nur noch auf Seiten der Terwock stehen. Nur noch für diese arbeiten.

Doch es war OBI Ezzfrack ´s Ehrgeiz alleine und ohne die Marine fertig zu werden!

Überhaupt waren die drei Oberbefehlshaber der Heeresteile sich oft wegen ihres Ehrgeizes gegenseitig misstrauisch und argwöhnisch. Und wo die Kavallerie und Infanterie sich noch ergänzten, da war zur Stadttruppe, die SKI Melkak unterstand schon öfters eine deutlich abwertende Haltung seitens des OBKs und OBIs zu spüren. Obwohl dem Stadtkommandeur auch die Marine unterstand. Was aber auch dazu führte, dass die Diskrepanz zwischen dem OBK und seinen Reitern und dem SKI und seinen Matrosen am krassesten ausfiel.