Der Nachmittag sah ihn dann wieder in aller Seelenruhe seinem Angelgeschäft nachgehen. Fangen tat er heute nichts und so lief er dann in der schweren vorabendlichen Fünf-Uhr-Hitze zurück zu seiner Behausung.

Das Augenpaar, das ihn dabei die ganzen Zeit über beobachtet hatte, und die dazugehörige Gestalt, die ihm vorsichtig nachschlich, nahm er nicht wahr.

Daheim wirtschaftete er emsig in der kleinen Wohnküche umher. Aus dem mitgebrachten wilden Knoblauch bereitete er einen Salat zu. Aus Mehl, Wasser und etwas Ahornsirup backte er sich drei kleine, köstlich knusprige Brötchen. Diese aß er dann dick mit Butter bestrichen zu dem Salat. Nach dem üppigen Mahl lehnte er sich behaglich zurück und entzündete seine Horn-Pfeife nach alter Gewohnheit.

Unterdessen war die Gestalt ihm bis zu seiner Haus-Eiche gefolgt, hatte die nähere Umgebung nach einem guten Beobachtungsposten abgesucht und sich dann für ein dichtes Stechpalmengebüsch entschieden. Hoch oben saß der Pelzer auf seiner Veranda im Schaukelstuhl und blies bedächtig mit konzentrierter Andacht verschiedenartigste Rauchformen in die Abendluft. Von einem nahen Zweig aus sahen ihm dabei zwei Elstern neugierig zu. Lange vor Mitternacht zog er sich ins Innere seiner Behausung zurück, wo man ihn noch längere Zeit poltern und rumoren hörte. Schließlich verloschen die Lichter und Stille trat ein. Die beobachtende Gestalt am Boden des Waldes wand sich aus dem Gestrüpp hervor und huschte zum Stamm der mächtigen Eiche hinüber. Schritt um diesen mehrfach herum, legte die Finger nachdenklich ans Kinn, kratzte sich den Kopf und schien dann zu einem befriedigenden Entschluss gekommen zu sein. Sie wickelte sich gründlich in ihren weiten Umhang ein, stopfte etwas Moos als Kopfkissen zurecht und legte sich dann unmittelbar unter der Hängeleiter, die zur Pelzerwohnung hoch führte, zur Nachtruhe nieder.

Am nächsten Morgen wachte sie von den Geräuschen auf, die der Pelzer beim Frühstück auf seiner Veranda machte. Blieb aber liegen und stellte sich schlafend.