Wir selber wollen in einem einfachen Langhaus wohnen, das versteckt hinter der nach Osten abschließenden, schulischen Querbaracke gelegen sein soll.

Für die Mala als auch die Badoh haben wir deren Quartiere in die Zwischenmauern ihrer Höfe integriert eingeplant. Wir können und wollen nicht darüber bestimmen, ob, wie und wann sich die anderen in ihren neuen Komplexen aufhalten werden. Aber zumindest für die sieben Baum-Badoh und die zwei Mala soll es Unterkünfte geben. Für die neue aus dem Kernbaum gewachsene Mala, die wir in Zukunft die >Tiamamala< nennen werden. Und für den Schützling von uns Glodin-Männern, dem Ischkot. Den gesamten Komplex wollen wir >Van Arborieu< nennen, den Tempel des Baumwissens. Mit den drei Höfen Van Mala, Van Badoh und Van Meifort.“

Das gefiel allen! Erst jetzt, da einer alles talentvoll und anschaulich als Strichbild vor ihnen auf den Boden skizziert hatte, was sie so geredet, geplant, besprochen, aufgebracht und wieder verworfen hatten, da sahen sie es alle.

Und es war ihnen gut.

Tandin endete:

„Wie ihr ja wisst und wie bereits gesagt, haben wir uns natürlich bei unserer dreitägigen Besprechung und Planung auch immer wieder und wieder der Frage bzw. gerechtfertigten Anmerkung gestellt, warum wir so etwas wie die Tempelanlage gerade jetzt in all dem Elend, Krieg und der Zerstörung aufziehen wollen? Ob das nicht zur Unzeit kommt? Ob es nicht brennendere Themen gibt? Ob die Leute jetzt nicht ganz andere

Sorgen haben?! Doch wir haben uns klar erklärt, dass es genau jetzt der richtige und passende Zeitpunkt dazu ist!“