Hier soll zum kräftigenden Charakter der Bäume hingeführt werden. Dahin, dass es am Abend der Anstrengungen immer neue Kraft und Beweglichkeit gibt, bewahrt man im Leben einen kühlen Kopf. Schreitet man durch das Tor in der Ostmauer und wendet sich nach rechts, wird man an die Südwand kommen. Hier wird der Wandelgang die Tafeln von Silfra, dem Einfallsreichen, einem der zwei Baum-Badoh-Männer beherbergen. Die Bäume des Feuers. Rotbuche. Stieleiche. Schwarzerle. Esche. Sommerlinde. Schwarzpappel. Und Feldulme. Hier wird man im Einzelnen und im Zentralen lernen können, dass es immer einen Ausweg gibt, wenn man nur tief genug ins eigene Selbst hinein schaut. An der gegenüberliegenden Wand des Westens, durch die man dann auch den dritten und letzten Innenhof betreten tut, liegt dann der Wandelgang von Malcobju, dem Willensstarken und zweiten der beiden Baum-Badoh-Männer. Seine Zentraltafel und sieben Einzelbaumtafeln lenken den Besucher zur klaren Einsicht des Wassers und dem süßen Wissen der Energie, symbolisiert durch das Obst. Apfel, Birne, Pflaume, Haselnuss, Kirsche, Quitte, und Walnuss. Also Apfelbaum, Birnbaum, Pflaumenbaum, Haselnussbaum, Kirschbaum, Quittenbaum, und Walnussbaum. Willenskraft verlangt nach junggebliebenem fröhlichem Allgemeinzustand und wir hoffen, den Besuchern unserer Anlage dieses anhand der Ostwand des Badoh-Innenhofes näher bringen zu können. Sieht man am Ende des Rundgangs bzw. nach der kontemplativen Meditation am mittigen Bonsai der Ur-Vereinigung noch einmal zurück in den Hof, dann sollen einem die großen bunten Flaggen am zweiten Ziertor nochmals auffallen, die zum einen das Zeichen der Glodin und zum anderen das der Mala zeigen werden. Eine rote Fahne mit dem gelben doppelgekreuzten Ypsilon der Glodin. Und eine knallbunt gestreifte mit dem Totem der Mala, das alle acht Zeichen der Völker Kernwelts darstellt.“